Zu authentischem Essen kann ich diese Rollen vermutlich nicht zählen, meine Erfahrung mit asiatischer Küche ist bisher leider sehr gering und da ich kein direktes Rezept hatte, ist dieses Gericht bestimmt nicht originalgetreu. Meinen persönlichen Geschmackstest haben die fernöstlichen Wraps jedenfalls bestanden. Erfrischend anders und voller gemüsiger Vitamine.
Die Mengen an benötigten Zutaten finde ich sehr schwer einzuschätzen, das was man auf den Bildern sieht ist für zwei Personen jedenfalls zu viel. Macht aber nichts, im Kühlschrank bleibt das Gemüse knackig und am nächsten Tag schmeckt es genau so gut, wie am ersten.
Tofu in kleine Würfel schneiden und in eine Marinade aus Erdnussbutter, Sojasoße, Zitronensaft einlegen. Raddichio und Eisbergsalat waschen, in kleinere Stücke reißen. Zuckerschoten waschen, in kleine Stücke schneiden und kurz in kochendem Salzwasser blanchieren. Karotten, Zucchini, Frühlingszwiebeln in Julienne-Form schneiden (aka so fein wie möglich, ohne sich die Finger abzuschneiden). Sprossen gründlich waschen, Glasnudeln nach Anleitung zubereiten.
Rundes Reispapier einzeln kurz in Wasser einweichen, danach etwas trocken tupfen. Im unteren Drittel des Blattes die gewünschten Zutaten anhäufen, etwas Soße nach Wunsch dazu, die Seiten rechts und links einklappen, unten einklappen und aufrollen. Ein bisschen Übung habe ich gebraucht, aber spätestens bei der dritten Rolle funktioniert es.