Nyxie

Das weisse Buch

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In meinem ersten Post habe ich es bereits angekündigt und hier nimmt es seinen Lauf, ein wenig „Literatur“ an diesem Sonntag.
Es geht um „Das weiße Buch“ von Rafael Horzon, welches, nach eigenen Angaben aber Helene Hegemann, als Ghostwriterin geschrieben hat. Da kann man reindenken, was man will, ist aber im Endeffekt ziemlich Horzon, wenn ich das mal so sagen darf.
Es ist die Biographie von Horzon, welcher am Fließband mehr oder minder seltsam bis geniale Ideen hat und dann, im Gegensatz zum Normalmenschen, auch umsetzt. So gibt es bis heute, das Geschäft „Moebel Horzon“, mit welchem er gegen IKEA rebellierte, indem er Anfangs nur genau ein Regal produzierte.
Horzon macht das, was wir alle mal gerne machen würden: Unsere spontanen Ideen umsetzen, ohne Rücksicht auf Verluste nicht nur träumen, nichts wagen und am hinterher dann rumheulen, weil sich nichts bewegt.
Ich mag das Buch sehr und darum geht es ja eigentlich. Es ist irgendwie ein klein wenig revolutionär, wie die neue Wirklichkeit, welche Horzon bereits vor etwa 15 Jahren eingeläutet hat.

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