Nyxie

Franzbrötchen

Direkt bei meinem ersten Hamburgbesuch kam ich auf den Geschmack von Franzbrötchen, den besten süßen Stückchen die so über die Ladentheke gehen. Gerne als Dockville-Proviant oder zum Trösten für die Heimfahrt, Franzbrötchen sind Hamburg zum Essen.
Schon vor einiger Zeit fand ich ein Rezept auf Aicuisine und hatte seitdem vor, mal auszuprobieren wie gut mir die Teile wohl gelingen werden. Weil ich kein Marzipan mag, ließ ich es weg, arbeitete in meinen Teig aber ein paar Butter-Zucker-Zimt-Schichten ein, um ihn Plunderteig ähnlicher zu machen. Klappte ganz gut, aber da geht noch mehr. Also das nächste Mal mit mehr Schichten, und generell mehr “Füllung”. Vielleicht auch Nougat oder Apfel dazu, passt meiner Meinung nach vorzüglich.

1 Würfel Hefe in 200ml lauwarme Milch bröckeln und 5 Minuten stehen lassen. 50g Zucker, 10g Vanillezucker, 1 Ei, 50g Butter und 1 Prise Salz dazugeben. Die Mischung mit 500g Mehl verkneten, die Küchenmaschine etwa fünf Minuten lang laufen lasssen, dabei sollte ein glatter Teig entstehen, den man eine Stunde gehen lässt.

50g Butter verflüssigen und die Hälfte des Teiges dünn ausrollen. Großzügig mit Butter bepinseln und mit einem Zucker-Zimt-Gemisch bestreuen. Den Teig zusammenklappen und wieder ausrollen, diesen Schritt ein paar Mal wiederholen. Je mehr Schichten man dem Teig gibt, desto feiner wird das Brötchen, ich würde es mal mit fünf versuchen. Bei der letzten Schicht nicht zusammenklappen, sondern aufrollen und in 4-5cm lange Röllchen schneiden. Diese mit einem dünnen Gegenstand nach Wahl in der Mitte gut eindrücken, bis die inneren Schichten heraustreten.

1 Eigelb mit 3EL Milch verquirlen, die Brötchen damit bepinseln und noch etwas Zimt und Zucker darauf streuen. Bei 180°C Heißluft knappe 15 Minuten backen, fertig.