Nyxie

Heimweg

Während ich nun im Bus von London nach Paris sitze, kann ich endlich mal den letzten Post zu Skandinavien tippen. Jetset-Leben hier! (Richtig glamourös, so eine fast 10-stündige Busfahrt.) Es ist nun schon ein halbes Jahr her, dass wir losfuhren, in einem auf Johann getauften Auto das für die drei, vier Wochen unser zweites Zuhause wurde. Es war eine absolut fantastische Reise, die das Geld definitiv wert war. Obwohl ich das vielleicht gar nicht so sagen darf, schließlich habe ich bis heute nicht wirklich zusammengerechnet, wie viel ich insgesamt ausgegeben habe…

Die Städte waren super spannend, aber ich musste feststellen, dass mich die Natur noch mehr gefesselt hat. Ich hoffe sehr, dass ich in den folgenden Jahren die Möglichkeit habe, mehr Zeit in Norwegens Landschaft verbringen zu können.

Ein einheitliches Gefühl kann ich der Reise gar nicht zuordnen, diese Freiheit per Auto selbstständig unterwegs zu sein, einfach nach Belieben von Ort zu Ort reisen zu könne, bleibt aber schon im Gedächtnis. Ich schrieb das bestimmt schon, aber das Schönste war eigentlich gar nicht das in richtig coolen Städten Ankommen, sondern das ständige Aufbrechen. Das Auto immer wieder auf ein Neues voll packen, früh Morgens losfahren mit großen Erwartungen und dem Wissen, dass man noch so viele aufregende Sachen vor sich hat.