Nyxie

Arctic Monkeys

Ich bin nicht unbedingt ein Fan von großen Konzerten, möchte das Geschehen lieber mit meinen eigenen Augen sehen, als über Bildschirme. Und generell sind Menschenmassen eigentlich nicht mein Ding und eher einschüchternd. Dennoch gab es kein Zögern, als ich spontan die Möglichkeit bekam doch noch an ein Ticket für das ausverkaufte Arctic Monkeys Konzert im Finsbury Park zu kommen. Ein Park, Royal Blood, Miles Kane, Tame Impala, die Arctic Monkeys und 35000 Menschen, Jesus.

Miles Kane sah ich bereits im Winter live, aber neben den Monkeys freute ich mich hauptsächlich auf Tame Impala. Die Australier waren dann auch wahnsinnig gut, kamen jedoch leider nicht so super beim Publikum an. Die Sonne schien, die Visuals auf den zwei großen Bildschirmen neben der Bühne waren klasse und passend aber angemessene Stimmung kam lediglich bei Elephant auf – etwas enttäuschend.

Die Arctic Monkeys hingegen hatten die Meute natürlich vollständig im Griff, aber wie soll man Alex Turner auch schon widerstehen. Super smug, super cool und super gut. Das Konzert war von vorne bis hinten fantastisch, vielleicht das ein oder andere ruhigere Lied zu viel und dennoch kein Riot Van, was ich mir sehr gerne gewünscht hätte. Auch schön war das Publikum, das teilweise ziemlich einen an der Klatsche hatte und immer positiv und begeistert war.

Gerade im letzten Jahr war ich auf wirklich vielen Konzerten, aber dass ich noch einige Tage später ganz aufgeregt werde beim Gedanken zurück kommt nicht so oft vor. Verdammt guter Abend also und entschuldigt bitte diesen fiesen Videoausschnitt von Fluoroscent Adolescence, der natürlich den besten Teil des Songs auslässt. (Hier steckt jetzt irgendwo ein toller Satz darüber, dass the best you ever had eben nur a memory ist aber das lasse ich jetzt mal lieber unformuliert.) Sarra kann das alles bisschen besser, weshalb ich jetzt zum Mitschnitt von A Certain Romance immer wieder Gänsehaut bekommen kann.