Nyxie

Dockville 2014

Hier, dings, Dockville war mal wieder. Weil ich aktuell sowieso für den Sommer in Deutschland herumhänge habe ich für ein paar Tage meine liebste Hansestadt besucht und mich zum dritten Mal auf das Festival mit der schönen Kulisse bewegt.

Ich sah Breton, Jake Bugg, Die Antwoord, Kakkmaddafakka, Chet Faker, Ry X, S O H N, Black Lips, Glass Animals und noch andere die ich jetzt vergesse aber vor allem Ólafur Arnalds. Sonntagabend, es regnete und die Musik der anderen Bühnen sickerte beständig zum Vorschot aber es war trotzdem ganz fantastisch. Sehr anders was man üblicherweise so auf Festivals hört und Ólafur ist sehr, sehr sympathisch.

Die fabelhafte Flauschmütze, welche mir 2011 ein Default-Profilbild verschaffte war auch dabei und auch sonst war meine Festivalmode sehr modeblogtauglich, siehe spaciger Müllsack auf dem vorletzten Bild. So mag ich das.

Melt!

Wenn man von dem Standpunkt ausgeht, dass nur ein Festivalbesuch mit Zelten ein richtiges Festivalbesuch ist, dann war das Melt! meine persönliche Festivalpremiere. Donnerstags reisten wir an und konnten so auch noch auf die Pre-Party, die hauptsächlich wegen Crystal Fighters interessant war. Im Intro Zelt war es dann auch proppevoll und richtig heiß, zu recht denn meiner Meinung nach war es eines der ausgelassensten Konzerte des Festivals.

Mein Über-Highlight King Krule spielte gleich am nächsten Tag, leider so gelegt dass ich große Teile von Alt-J nicht sehen konnte. Machte mir aber nicht so viel, das Konzert war wunderschön. Archie spielte viele neue Songs und seine Stimme ist live noch so viel abgefahrener als sonst.

Das Festival im Gesamten zeichnete sich durch ein schier unendliches Maß an Sonne aus. Wolken sah man sehr selten und es war einfach ständig heiß. Natürlich ist das eigentlich ziemlich gut, da es weder regnete noch kalt war, aber ich kann mit Hitze einfach rein gar nichts anfangen. Der Baggersee auf dem Ferropolis-Gelände stellte sich dementsprechend zur besten Sache der Mittage heraus. Generell ist das Gelände natürlich super, die Bagger sind einfach riesige Stahlkolosse und wirken richtig schön fremd.

Während die Wasserversorgung manchmal eher so naja war, konnte man auf der Festival-Halbinsel zumindest verdammt leckeres Essen kaufen. Spätestens seit dem MS Pizzaville stellen gute Essenstände einen wichtigen Faktor dar und Handbrot ist doch ziemlich geil.

Ein anderer Höhepunkt waren die Babyshambles, ich mag eben die Musik und Pete Doherty live zu sehen wollte ich mir nicht entgehen lassen. Zeitlich überschnitt sich das exakt mit Django Django, ich bereue meine Entscheidung jedoch gar nicht. Bewegen konnte man sich kein bisschen in der zweiten Reihe, dafür kam die Band ziemlich pünktlich und bis auf ein paar Texthänger war das Konzert auch aus musikalischer Sicht überzeugend.

Mein erstes richtiges Festival verlief insgesamt also top. Inklusive so Sachen, wie Nachbarn, die einen mit eisgekühlten Cocktails versorgen und im Wasserschlauchregen auf dem Sleeplessfloor bei gnadenloser Hitze tanzen.

Festival, ja bitte. (Und ein bisschen Wehmut aus Kopenhagen nach Hamburg, zum Dockville.)

Melt! Playlist

Nach drei Jahre Dockville und Pizzamadness kann ich 2013 nicht auf das Festival auf der schönen Elbinsel, was angesichts des fantastischen Line Ups natürlich schmerzt.

Dafür hängt seit geraumer Zeit eine Karte für das Melt! an meiner Wand und glücklicherweise kann das auch einige Perlen aufweisen. Inklusive King Krule und Woodkid, so dass kein Nervenzusammenbruch von Nöten ist. Auch sonst ist die Liste der Künstler top und um noch mehr Vorfreude auf Ferropolis zu schüren, bastelte ich eine unvollständige Playlist, auf Spotify zusammen. Größtenteils meine Favoriten des Line Ups, aber auch Neuentdeckungen.
Ich empfehle, sie im Shufflemodus anzuhören und sich langsam auf den Festivalsommer zu freuen.

Franzbrötchen

Direkt bei meinem ersten Hamburgbesuch kam ich auf den Geschmack von Franzbrötchen, den besten süßen Stückchen die so über die Ladentheke gehen. Gerne als Dockville-Proviant oder zum Trösten für die Heimfahrt, Franzbrötchen sind Hamburg zum Essen.
Schon vor einiger Zeit fand ich ein Rezept auf Aicuisine und hatte seitdem vor, mal auszuprobieren wie gut mir die Teile wohl gelingen werden. Weil ich kein Marzipan mag, ließ ich es weg, arbeitete in meinen Teig aber ein paar Butter-Zucker-Zimt-Schichten ein, um ihn Plunderteig ähnlicher zu machen. Klappte ganz gut, aber da geht noch mehr. Also das nächste Mal mit mehr Schichten, und generell mehr “Füllung”. Vielleicht auch Nougat oder Apfel dazu, passt meiner Meinung nach vorzüglich.

1 Würfel Hefe in 200ml lauwarme Milch bröckeln und 5 Minuten stehen lassen. 50g Zucker, 10g Vanillezucker, 1 Ei, 50g Butter und 1 Prise Salz dazugeben. Die Mischung mit 500g Mehl verkneten, die Küchenmaschine etwa fünf Minuten lang laufen lasssen, dabei sollte ein glatter Teig entstehen, den man eine Stunde gehen lässt.

50g Butter verflüssigen und die Hälfte des Teiges dünn ausrollen. Großzügig mit Butter bepinseln und mit einem Zucker-Zimt-Gemisch bestreuen. Den Teig zusammenklappen und wieder ausrollen, diesen Schritt ein paar Mal wiederholen. Je mehr Schichten man dem Teig gibt, desto feiner wird das Brötchen, ich würde es mal mit fünf versuchen. Bei der letzten Schicht nicht zusammenklappen, sondern aufrollen und in 4-5cm lange Röllchen schneiden. Diese mit einem dünnen Gegenstand nach Wahl in der Mitte gut eindrücken, bis die inneren Schichten heraustreten.

1 Eigelb mit 3EL Milch verquirlen, die Brötchen damit bepinseln und noch etwas Zimt und Zucker darauf streuen. Bei 180°C Heißluft knappe 15 Minuten backen, fertig.

Bleak Black

Pullover, Rock: H&M / Hemd: American Apparel / Schuhe: Weekday / Kette: Asos

Nach ganz viel weiß, ganz viel schwarz – wobei letzteres eher meinem üblichen Aussehen entspricht. Der Pullover ist neu und das Chiffonhemd lässt den Netzstoff deutlich dezenter erscheinen, als er eigentlich ist. Erinnerte mich übrigens sehr an dieses Rock-DIY, welches ich für ziemlich nachahmenswert halte. Mal sehen, ob ich solchen Stoff finde, erinnert ja durchaus an Gardine.

So und ich erleide nun kurz einen Nervenzusammenbruch, weil eben Foals(!), Woodkid(!) und King Krule(!!!!!) für das Dockville bestätigt wurden und ich dieses Jahr nicht hin kann (da ich eigentlich cooleres mache).

2012 II

Im Sommer trieb ich mich nicht nur in Kunsthallen, sondern auch auf dem Dockville, in Hamburg und Berlin herum. Herumreisen bietet immer wieder so viel Input an Erfahrungen und Eindrücken, ich kann gar nicht ohne.

Mini- und Volljährigkeits-Nyxie! Verändert hat sich natürlich nicht wirklich etwas, aber praktisch ist 18 sein allemal. Sommerliches Gemüse-Grillen, da ich mich am Anfang dieses Jahres entschieden habe kein Fleisch mehr zu essen. Eine Entscheidung, mit der ich mich immer noch sehr wohl fühle. Außerdem natürlich die Stufenhütte.

Auf den Herbst folgte ziemlich schnell der erste Schnee, Schnee der nun irgendwie fehlt. Einen Monat nach meinem Geburtstag feierte ich diesen auch, turbulent und in der Retrospektive ziemlich gut.

Das verrückteste Geburtstagsgeschenk kam von meiner Schwester: Wien! Fantastisch schöne Stadt, die mich nicht zum letzten Mal sah. Mein Blog wurde zwei Jahre alt, eigentlich darf man gar nicht darüber nachdenken, wie viel Zeit man in so ein Ding hineinsteckt. Doch wo könnte ich denn sonst das Jahr Revue passieren lassen?

Ich nahm dieses Jahr das Bilder entwickeln wieder auf und finde es ganz schön schade, in den Ferien nicht ins Labor zu können. Weihnachten verging wie im Flug und ohne Plätzchen backen, dafür mit viel Gin. Um den Kreis zu schließen: Ein Ausschnitt meines Silvesterkleides, passend zum Motto “80er Jahre”.

Wrath of God

Crystal Castles auf dem Dockville ’11 gehört zu meinen liebsten Konzerten bisher, ich kann das gar nicht angemessen beschreiben. Die Ankündigung des neuen Albums (III) für den 5. November freute dementsprechend, zum Vorabhören stehen bereits zwei Tracks auf Soundcloud bereit, Plague und seit kurzem eben auch Wrath of God.

Gut klingt das, definitiv nach Crystal Castles und mit jedem Mal hören besser. Vielleicht etwas matt und erst auch sanft, weshalb Kopfhörer hier sicherlich eine gute Idee sind. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf (III) und hoffe auf ein paar aggressivere Stücke mit etwas mehr Wums, erwarte nach diesem Vorgeschmack aber keinerlei Enttäuschungen.

Einwegkamera-Dockville

Nach einiger Zeit habe ich es also auch geschafft, die Bilder vom Dockville abzuholen. Der Vorverkauf für nächstes Jahr steht bereits am 09.09 an, das ist reichlich früh vor allem weil ich noch keine Ahnung habe was ich im nächsten Sommer wo machen werde. Ein Besuch in Hamburg sollte aber schon drin sein. Manon und Maria machten auch Bilder.

MS Dockville 2012

So, meine Dockville Bilder also. Ich habe noch eine Einwegkamera herumliegen, die entwickelt werden will, aber als ich im Dm meines Vertrauens aufkreuzte, hatten sie keine einzige Versandtaschen mehr. OK.

Natürlich war es großartig, Hamburgs Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, was in ewigen Staubwolken mündete und mein Team Dockville war natürlich auch vorzüglich. Ich mag das Festival auch an sich, es ist wohl recht klein und an jeder Ecke gibt es Kunstkram, Projekte, Hängematten, Baumhäuser. Eben mehr als Konzerte, was wirklich schön ist, besonders wenn einen das Line-up nicht ganz vom Hocker reißt. Es war gut und ich freute mich sehr über James Blake, Metronomy, Tocotronic tanzte vorne bei Frittenbude mit und war begeistert, wie verdammt viel Spaß Whomadewho auf der Bühne hatten. Viele wirklich gute Acts die Spaß gemacht haben, aber das letzte Jahr hat da die Messlatte einfach sehr, sehr hoch gelegt (Crystal Castles ist mir bis heute als die musikalische Zerstörung schlechthin im Kopf geblieben).

Wie auch immer, es war sehr schön und wenn alles so läuft wie es soll, dann findet man mich nächstes Jahr wieder auf der Elbinsel. Nach dem ich dieses Video, möchte ich sowieso nichts mehr gegen das Dockville sagen. Außer dass ich diese Pizza jetzt schon sehr vermisse.

Pausenfüller

Mir ist eben aufgefallen, dass ich noch ziemlich viel Kram zu zeigen habe, aber eben nicht wirklich Zeit dafür. Gestern aus Hamburg zurückgekehrt, am Freitag wartet Berlin auf mich. Pausenfüller soll gar nicht mal so negativ klingen, ich mag besonders die ersten beiden Bilder sehr gern und bis ich dazu komme, den Rest genauer zu betrachten, müssen diese drei Dockville Impressionen wohl reichen. Ich hoffe, ihr übersteht die Hitzewelle gut (ich für meinen Teil zweifle daran noch).

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